Diva ist heute ein halbes Jahr alt, und wir haben das noch gar nicht gewürdigt!
Versprochen, ganz bald gibt es wieder ein aktuelles Foto, aktuelle Daten und Neues von der kleinen Hexe oder Zaubermaus (- je nachdem, was sie gerade angestellt hat)!
Ich beschreibe in diesem Blog unser Leben mit unserer Hovawarthündin Diva. Sie ist seit Juli 2011 Teil unserer Familie und bringt unseren Alltag durcheinander :) Dies ist ein Tagebuch für alle, die mitlesen möchten, aber vor allem für uns zum späteren Erinnern. Leider haben wir solche Erinnerungen nicht an unsere ersten beiden Hunde, Bantje (1996-2003) und Akira (2003-2011), die unser Leben bereichert haben und unvergessen bleiben.
Strandhund
Montag, 7. November 2011
Sonntag, 23. Oktober 2011
Im Wildpark
Während die Großen gelassen an lockerer Leine an den vielen Tiergehegen vorbeigehen, legt Diva sich mächtig ins Zeug und zieht nach links und rechts, zu den Rehen, zu den Ziegen, zu den Hühnern und vor allem: zu den Futterresten, die überall auf dem Boden liegen. Oh, Du armer abgemagerter Hund, der Du zuhause niiiiie etwas zu essen bekommst!
Samstag, 22. Oktober 2011
Immer eine Überraschung
Eigentlich finden wir ja, dass Diva im Moment nicht so besonders gut hört - beim Sitz wird erst einmal gründlich nachgedacht, ob das wirklich sein muss, beim Spielen mit anderen Hunden möchte sie selbst entscheiden, wann sie aufhört und wann sie zurückkommen möchte - aber dann und wann überrascht sie uns. Peter traute seinen Augen beim Spaziergang kaum, als er stehenblieb und Diva sich prompt zunächst einen Meter vor ihm hinsetzte, dann noch einmal nachdachte (man konnte es klackern sehen) und dann auf die korrekte Position an seiner Seite rutschte - ohne dass er nur ein einziges Kommando gegeben hätte. Und ich konnte heute morgen kaum glauben, dass Diva vorbildlich bei Fuß ging, Kopf auf Kniehöhe, mich immer wieder anschauend. Nun, bevor ich mich zu sehr wunderte, hat sie dann und wann auch wieder kräftig an der Leine gezogen :)
In der Junghundegruppe gebärdet sie sich am Anfang so wild, dass ich denke, heute wird das nichts, aber die Übungen absolviert sie dann vorbildlich. Erst gegen Ende reicht es ihr, die letzten Konzentrationsreste schwinden dahin und wir sind beide froh, als die Stunde vorbei ist und noch einmal kräftig getobt werden kann - heute nur mit großen Hunden.
In der Junghundegruppe gebärdet sie sich am Anfang so wild, dass ich denke, heute wird das nichts, aber die Übungen absolviert sie dann vorbildlich. Erst gegen Ende reicht es ihr, die letzten Konzentrationsreste schwinden dahin und wir sind beide froh, als die Stunde vorbei ist und noch einmal kräftig getobt werden kann - heute nur mit großen Hunden.
Montag, 17. Oktober 2011
Kirmes und Feuerwerk
Das Leben auf dem Lande kann auch sehr spannend sein! Das erfährt Diva, als im Dorf die alljährliche Honigkirmes beginnt. Die ruhige Dorfstraße ist auf einmal mit bunten Buden und Karussels zugestellt, überall sind Leute und von allen Seiten strömen die unterschiedlichsten Gerüche und Geräusche auf unseren Hund ein. Ängstlich ist Diva nicht mehr, dennoch ist die Kirmes purer Stress für sie, es ist sehr laut, und Diva reagiert immer geräuschempfindlich. So verlassen wir nach einigen Minuten das lebhafte Treiben und gönnen ihr einen schönen Tobe-Spaziergang über die Felder. Sonntags morgens nach der Hundeschule geht es noch einmal kurz über die Kirmes, etwas ruhige heute, weil noch weniger Besucher am frühen Tag da sind, danach schlafen Diva (und Emma, die zu Besuch ist) einige Stunden am Stück. Zum Glück werden sie rechtzeitig wieder wach, um noch einen ausgedehnten Waldspaziergang im schönen Herbstsonnenschein zu machen.
Am Montag endet die Kirmes traditionell mit einem großen Feuerwerk. Diva hört den ersten Donnerschlag und kommentiert ihn mit einem kurzen Bluffer, sieht aber, dass wir ganz normal auf dem Sofa sitzen bleiben und ist sofort wieder ruhig. Nach einigen Minuten gehen wir vor die Haustüre, um wenigstens etwas vom Feuerwerk zu sehen. Diva kommt zunächst mit und schaut auch einen Moment zu, dann geht sie wieder hinein und nutzt die gute Gelegenheit, sich unbemerkt aufs Sofa zu legen (von dem wir sie dann aber doch wieder herunterscheuchen). So gelassen wie Akira, die an Sylvester immer zwischen uns auf der Straße war, hat sie das Feuerwerk nicht hingenommen, aber das war völlig in Ordnung so. Im Nachbarhaus hat ein Hund die ganze Zeit gebellt...
Am Montag endet die Kirmes traditionell mit einem großen Feuerwerk. Diva hört den ersten Donnerschlag und kommentiert ihn mit einem kurzen Bluffer, sieht aber, dass wir ganz normal auf dem Sofa sitzen bleiben und ist sofort wieder ruhig. Nach einigen Minuten gehen wir vor die Haustüre, um wenigstens etwas vom Feuerwerk zu sehen. Diva kommt zunächst mit und schaut auch einen Moment zu, dann geht sie wieder hinein und nutzt die gute Gelegenheit, sich unbemerkt aufs Sofa zu legen (von dem wir sie dann aber doch wieder herunterscheuchen). So gelassen wie Akira, die an Sylvester immer zwischen uns auf der Straße war, hat sie das Feuerwerk nicht hingenommen, aber das war völlig in Ordnung so. Im Nachbarhaus hat ein Hund die ganze Zeit gebellt...
Sonntag, 9. Oktober 2011
Diva geht zur Schule (und Andrea auch)
Ausbildungswochenende auf dem Hovawart-Platz: ein Seminar "Konsequenz in der Hundeerziehung" steht an, und da sich bei uns gerade kleine Schludrigkeiten einschleichen, melden wir uns mal ganz schnell an.
Im Seminar sind zwei weitere Hunde in Divas Alter, alle anderen sind schon älter. Manches Mal denke ich bei den Übungen, das kann meine Kleine ja noch gar nicht können, das kann ich von ihr noch nicht verlangen, aber keine Ausnahmen:auch die Kleinen werden gefordert und es ist erstaunlich, wie gut sie sich dann doch konzentrieren und mitmachen können. Mit dem "Platz" hatten wir bisher oft Schwierigkeiten, ohne das Leckerchen zu sehen, wollte Diva sich mal gar nicht hinlegen. In der Übung geht es auf einmal auch ohne, und oh Wunder, Madamchen bleibt auch liegen. Auch andere Teilnehmer stellen überrascht fest, dass ihre Hunde sehr wohl hören können, wenn es konsequent gefordert wird.
Nach dem Wochenende raucht erst einmal der Kopf, und ich muss erst einmal sortieren, was ich mitnehmen und umsetzen möchte, und was nicht. Alles auf einmal geht nicht...
Im Seminar sind zwei weitere Hunde in Divas Alter, alle anderen sind schon älter. Manches Mal denke ich bei den Übungen, das kann meine Kleine ja noch gar nicht können, das kann ich von ihr noch nicht verlangen, aber keine Ausnahmen:auch die Kleinen werden gefordert und es ist erstaunlich, wie gut sie sich dann doch konzentrieren und mitmachen können. Mit dem "Platz" hatten wir bisher oft Schwierigkeiten, ohne das Leckerchen zu sehen, wollte Diva sich mal gar nicht hinlegen. In der Übung geht es auf einmal auch ohne, und oh Wunder, Madamchen bleibt auch liegen. Auch andere Teilnehmer stellen überrascht fest, dass ihre Hunde sehr wohl hören können, wenn es konsequent gefordert wird.
Nach dem Wochenende raucht erst einmal der Kopf, und ich muss erst einmal sortieren, was ich mitnehmen und umsetzen möchte, und was nicht. Alles auf einmal geht nicht...
Sonntag, 2. Oktober 2011
Ganz schön groß ...
Sonntag, 25. September 2011
Ein schöner Spätsommertag
Sonntag, 18. September 2011
Alles wird anders...
Heute ist Diva 19 Wochen alt, schon deutlich der Welpenzeit entwachsen. Uns fällt es am meisten auf, wenn wir auf dem Hovawart-Platz die anderen Welpen treffen: sie sind 4-6 Wochen jünger, noch plüschig und spielen auch anders als Diva. Auch hier muss sie nun manches Mal zurückgehalten werden, wenn sie zu wild spielt. Wo ist die schüchterne kleine Diva geblieben? Inzwischen spielt sie bei Begegnungen im Wald ausgelassen mit wesentlich älteren Junghunden oder ausgewachsenen Hunden. Oft haben wir den Eindruck, dass sie körperlich nicht ausgelastet ist, vor allem, wenn sie ihre "wilden 5 Minuten" hat und wie eine Rakete kreuz und quer durch den Garten schießt!
Ja, der Garten ist im Moment etwas Besonderes: am Freitag sind zwei Bäume gefällt und geschreddert worden, davon ist ein riesiger Haufen übriggeblieben, für Diva und Emma wie Weihnachten: sie stöbern herum und suchen sich immer neue Stücke Holz, um sie ins Haus zu schleppen, zu zernagen und und die kleinen Reste überall zu verteilen. Sehr schwierig, das zu unterbinden! (Und sehr schwierig, es hier einigermaßen ordentlich zu halten)
Diva und Emma sind in den letzten Tagen beide ein wenig zu kurz gekommen: Melanie ist noch nicht wieder fit, nachdem ihr am Donnerstag alle 5 (!) Weisheitszähne entfernt wurden und kann sich noch nicht gut um Emma kümmern. Peter und ich sind neben der Arbeit unterwegs, um Melanies neue Wohnung in Essen zu tapezieren und den Umzug vorzubereiten. Ja, in der nächsten Woche ziehen Melanie und Emma aus, das wird für beide Hunde eine große Veränderung.
Rückblickend können wir sagen, dass es nicht sooooo schwierig war, zwei Welpen gleichzeitig im Haushalt zu haben, aber wir sehen doch deutliche Vorteile, wenn sich nun beide getrennt voneinander weiterentwickeln können. Bei einem großen Hund setzen wir teilweise doch andere Schwerpunkte in der Erziehung, da stören die Hunde sich ab und zu gegenseitig und machen eine Übung kaputt, die sonst geklappt hätte. So gehen wir zwar oft mit beiden Hunden spazieren, aber eben auch gerne mal getrennt. Melanie und Emma werden in Zukunft trotzdem häufig zu Besuch kommen, um am Wochenende auch einmal wieder das freie Landleben (in Essen gibt es Leinenzwang) zu genießen und sich zuhause verwöhnen zu lassen.
Also: alles wird anders und es bleibt spannend...
Ja, der Garten ist im Moment etwas Besonderes: am Freitag sind zwei Bäume gefällt und geschreddert worden, davon ist ein riesiger Haufen übriggeblieben, für Diva und Emma wie Weihnachten: sie stöbern herum und suchen sich immer neue Stücke Holz, um sie ins Haus zu schleppen, zu zernagen und und die kleinen Reste überall zu verteilen. Sehr schwierig, das zu unterbinden! (Und sehr schwierig, es hier einigermaßen ordentlich zu halten)
Diva und Emma sind in den letzten Tagen beide ein wenig zu kurz gekommen: Melanie ist noch nicht wieder fit, nachdem ihr am Donnerstag alle 5 (!) Weisheitszähne entfernt wurden und kann sich noch nicht gut um Emma kümmern. Peter und ich sind neben der Arbeit unterwegs, um Melanies neue Wohnung in Essen zu tapezieren und den Umzug vorzubereiten. Ja, in der nächsten Woche ziehen Melanie und Emma aus, das wird für beide Hunde eine große Veränderung.
Rückblickend können wir sagen, dass es nicht sooooo schwierig war, zwei Welpen gleichzeitig im Haushalt zu haben, aber wir sehen doch deutliche Vorteile, wenn sich nun beide getrennt voneinander weiterentwickeln können. Bei einem großen Hund setzen wir teilweise doch andere Schwerpunkte in der Erziehung, da stören die Hunde sich ab und zu gegenseitig und machen eine Übung kaputt, die sonst geklappt hätte. So gehen wir zwar oft mit beiden Hunden spazieren, aber eben auch gerne mal getrennt. Melanie und Emma werden in Zukunft trotzdem häufig zu Besuch kommen, um am Wochenende auch einmal wieder das freie Landleben (in Essen gibt es Leinenzwang) zu genießen und sich zuhause verwöhnen zu lassen.
Also: alles wird anders und es bleibt spannend...
Mittwoch, 14. September 2011
Von Staubsaugern, Kühen und anderen gefährlichen Dingen
Eigentlich könnte man beim Lesen dieses blogs meinen, dass Diva ein tolles und ganz entspanntes Leben hat - weit gefehlt! Das stimmt gar nicht, denn schon in unserem Haus lebt ein gefährlicher Feind: der gemeine Staubsauger. Er gebärdet sich wild und macht so viel Krach, dass Diva manchmal extra vom Garten herein kommt, um sich drinnen unter dem Tisch zu verstecken. Oder er lauert neben der Treppe und will Diva den Weg nach oben abschneiden, aber das lässt sie nicht mit sich machen, todesmutig stiehlt sie sich an ihm vorbei... Einen Krachmacher im Haus mag Diva aber sehr gerne: den Pürierstab, ist er doch Ankündigung für baldige Mahlzeit!
Auch draußen lauern viele Gefahren, mit denen man nicht rechnen kann: wäre Diva dabei gewesen, als Emma sich in die Nähe einer Kuh traute und prompt von ihr mit der großen Zunge abgeschleckt wurde, dann hätte sie vielleicht geahnt, dass diesen Wesen nicht zu trauen ist. So aber lief sie fröhlich auf die Kuhweide, alles Ok, aber auf dem Rückweg kam sie dann doch an den Elektrozaun - keine schöne Erfahrung, aber immerin hat sie kein Zauntrauma davongetragen.
Höchst spannend sind auch Spaziergänge am frühen Morgen oder späten Abend, wenn unheimliche Schatten lauern, da muss man am Kanal einen Polder schon einmal anbellen und genauer untersuchen, wenn er sich dann nicht gerührt hat.
Auch draußen lauern viele Gefahren, mit denen man nicht rechnen kann: wäre Diva dabei gewesen, als Emma sich in die Nähe einer Kuh traute und prompt von ihr mit der großen Zunge abgeschleckt wurde, dann hätte sie vielleicht geahnt, dass diesen Wesen nicht zu trauen ist. So aber lief sie fröhlich auf die Kuhweide, alles Ok, aber auf dem Rückweg kam sie dann doch an den Elektrozaun - keine schöne Erfahrung, aber immerin hat sie kein Zauntrauma davongetragen.
Höchst spannend sind auch Spaziergänge am frühen Morgen oder späten Abend, wenn unheimliche Schatten lauern, da muss man am Kanal einen Polder schon einmal anbellen und genauer untersuchen, wenn er sich dann nicht gerührt hat.
Samstag, 10. September 2011
Und noch mehr Geburtstag
Heute feiern wir einen richtigen Geburtstag: Oma Ruth wird 80 Jahre alt und hat uns alle zum Feiern eingeladen. Auch Diva und Emma kommen mit, und wir sind sehr gespannt, wie sie sich benehmen werden...
Morgens fahren wir erst einmal in unseren Lieblingswald und drehen eine große Runde mit den beiden, damit sie schön müde sind, denn wenn man müde ist, fällt das Artig-Sein viel leichter :) Leider stehen wir auf der Fahrt zur Geburtstagsfeier so lange im Stau, dass sie bei Ankunft schon wieder ziemlich ausgeschlafen sind... Trotzdem benehmen beide sich vorbildlich und stellen ihre Restauranterfahrung und -tauglichkeit perfekt unter Beweis. Wir sind schon ein bisschen stolz! Als Belohnung gibt es auf der Rückfahrt einen Knochen zum Benagen und Schlemmen.
Morgens fahren wir erst einmal in unseren Lieblingswald und drehen eine große Runde mit den beiden, damit sie schön müde sind, denn wenn man müde ist, fällt das Artig-Sein viel leichter :) Leider stehen wir auf der Fahrt zur Geburtstagsfeier so lange im Stau, dass sie bei Ankunft schon wieder ziemlich ausgeschlafen sind... Trotzdem benehmen beide sich vorbildlich und stellen ihre Restauranterfahrung und -tauglichkeit perfekt unter Beweis. Wir sind schon ein bisschen stolz! Als Belohnung gibt es auf der Rückfahrt einen Knochen zum Benagen und Schlemmen.
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